Zukunftszentrums für Deutsche Einheit und Europäische Transformation

Offener zweiphasiger interdisziplinärer Planungswettbewerb

 

Das Zukunftszentrum soll als national und international vernetzte Plattform für Forschung, Kultur und Dialog zu gesellschaftlichem Wandel, Demokratie und Zusammenhalt in Deutschland und Europa dienen.

In Anlehnung an die historische Nutzung schlagen wir ein skulpturales Landmark umgeben von einem großen Park vor.

Die versetzten Baukörper symbolisieren die unterschiedlichen Perspektiven aus 40 Jahren Teilung; ihre Schichtung verdeutlicht, wie Neues auf Vergangenem aufbaut, dabei aber eine eigene Position einnimmt.

  • Quick Facts

    • Status
      Wettbewerb
    • Zeitraum
      07/2024
    • Größe
      14.000 m² BGF
    • Ort
      Halle an der Saale
    • Auslober
      Bundesrepublik Deutschland vertreten durch das Bundesministerium für Wohnen, Stadtentwicklung und Bauwesen (BMWSB)
  • Projektteam

    • Entwurf
      Gabor Nagy, Ursula Schneider
    • MitarbeiterInnen
      Theresa Goetzfried, Verena Kampusch, Daniel Suppan, Anna Romanova

Stapelung der Funktionen

Darüber hinaus stapeln sich die Körper auch zu den 4 Themenbereichen Veranstaltung, Ausstellung, Bildung und Büro.

Reuse: Stampflehmwände aus Aushubmaterial

Im Boden befinden sich mehrere Meter dicke Anschüttungen aus den Resten der ehemaligen gründerzeitlichen Bebauung, vorwiegend Ziegelmaterial. Dieser Aushub soll nicht verführt, sondern im Inneren des Gebäudes verwertet werden.

Fassade als unsichtbares Kraftwerk

Gebäude der Zukunft werden völlig unbemerkt und gelassen über ihre gesamte Fassade Strom erzeugen. Diese Entwicklung nimmt das Zukunftszentrum bereits heute auf.