Speiseraum als Rekreationszone

Erstplatzierte im Verhandlungsverfahren zur Planung einer Mensa für die Hochschule Landshut

Als Ergänzung des Eingangsensembles zur Hochschule schlagen POS architekten einen flachen transparenten Holzbau vor, der sich zum Campus und Teich orientiert. Unter dem großen großen Grünen Dach verzahnen sich Speiseraum und Freiflächen zu einer attraktiven Rekreationszone.

Der in drei Bereiche gegliederte Mensaraum eignet sich für unterschiedlichste Alternativnutzungen: Von der Konferenz, über Konzerte, bis hin zu exklusiven Galaveranstaltung. Gemeinsam mit dem bereits von POS geplanten Hörsaalgebäude kann ein attraktives und vielfältiges Gesamtensemble bespielt werden.

  • Quick Facts

    • Status
      in Planung
    • Größe
      2.835 m² BGF
    • Ort
      Landshut (D)
    • Auftraggeber
      Freistaat Bayern, Staatliches Bauamt Landshut
  • Leistungsumfang

    • Vorentwurf
  • Projektteam

    • Entwurf
      Marco Macrelli, Ursula Schneider
    • Projektleitung
      Nik Stützle
    • MitarbeiterInnen
      Lisa Geiszler, Kushtrim Hajdari
    • Projektpartner
      HIW Architekten, Straubing, D
  • Fachplanung

    • Tragwerksplanung
      BC Ingenieure
    • TGA
      Ingenieurbüro Scholz, Coplan AG
    • Küchentechnik
      Winkler & Seidl GmbH
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    • Grafiken und Pläne
      POS architekten
    • Modell
      Modellwerkstatt Gerhard Stocker

Klimakonzept

Der Speiseraum ist vor allem gegen Überwärmung zu schützen. Dies wird mit folgenden Maßnahmen erreicht: Raumhöhe ansteigend bis 7m, hohe Speichermasse durch massive Betonbodenplatte und intensive Begrünung auf der gesamten Dachfläche. Querlüftung tagsüber und in der Nacht, durch präzise gesetzte und ausreichende Lüftungsflügel, außen liegende Verschattung an der Vorderkante des Daches, Verdunstungskühle durch großzügigen Bepflanzung und die Wasserfläche.

Solares Konzept

Generell ist die Gebäudeform so angelegt, dass die Vormittags- und frühe Mittagssonne die Fassaden nur wenig erreichen kann, um eine frühzeitige Aufwärmung zu vermeiden. Lediglich im Winter kann die flach stehende Sonne ab mittags, wenn gewünscht in den Innenraum fallen. Im Sommer bei steil stehender Sonne wird das Gebäude und Teile der Terrasse vom Vordach, den Bäumen und dem außen liegenden Sonnenschutz komplett verschattet.

Photovoltaik und Gründach

Nach neuerer Forschung besitzt die hier vorgesehene Kombination Gründach /Photovoltaik hohe Synergie. Die Verdunstung kühlt die PV, die Leistung wird dadurch erhöht. In diesem Fall wirkt die intensive Begrünung auch als Speichermasse für das Gebäude und senkt Temperaturspitzen.